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Mittwoch, 23.10.2019

Chaplin

Das Musical

30 Jahre nach der Geburt von Charlie Chaplin geht das Musical über sein Lebenswerk auf Tournee!

„CHAPLIN - Das Musical“ erzählt die Geschichte von Charlie Chaplins Aufstieg und Fall auf dem Weg zum Ruhm. Als er nach Amerika kam, war er ein Niemand. Als er es verliess, tat er das inmitten von Skandalen und Kontroversen. Inzwischen wurde Charlie Chaplin zu einem der beliebtesten und bekanntesten Entertainern der Welt. Charlie Chaplin war Komiker, Schauspieler, Regisseur und Komponist. Er wurde als Genie, revolutionärer Filmemacher und als ein Meilenstein der Filmgeschichte bezeichnet, ebenso aber auch als Geizhals, Frauenheld und als Kommunist. Doch was davon war er wirklich? Von den finsteren Strassen und der verrauchten Music Hall Londons, hin zu Filmen rund um die Welt.

„CHAPLIN – Das Musical“ nahm seinen Anfang am New York Musical Theatre Festival 2006, hatte sein Debüt im La Jolla Playhouse 2010 und feierte am Broadway 2012 Premiere. Es zeigt den raschen Aufstieg dieses Komikergenies und seinen späteren Fall in Ungnade. Auf diesem Weg deckt das Musical die Wahrheit hinter den Schlagzeilen auf und zeigt den Mann hinter der Legende, dem unbestrittenen Genie, welches den Film neu erfand.

Die Show wird von aufregenden Tanzeinlagen und musikalischen Nummern begleitet – ein Erlebnis für jedes Alter!

ÜBER CHARLIE CHAPLIN

Der Komiker Charlie Chaplin lebte und arbeitete nach dem Motto „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag“. Er wurde am 16. April 1889 in London geboren und zählt zu den einflussreichsten Komikern der Filmgeschichte des 20. Jahrhunderts. Zu seinen bekanntesten Werken zählen unter anderem „Goldrausch“, „Der grosse Diktator“, „Rampenlicht“ und „Die Gräfin von Hongkong“. Seine Eltern waren beide Künstler an den britischen Music Halls, der Vater Sänger und Entertainer, die Mutter Tänzerin und Sängerin. Er hatte das Talent seiner Eltern geerbt und fühlte sich schon früh von der Bühne angezogen. Nach seinem ersten Film „Making a Living“ im Januar 1914 folgte in kurzem Abstand „Kid Auto Races at Venice“, in dem Chaplin in seiner berühmten Ausstattung zu sehen ist: zu grosse Hosen, zu enger Gehrock, Melone, ausgebeulte Schuhe, Stock und Schnurrbart.

Nach seinem Umzug 1915 nach Hollywood (Kalifornien) schrieb er die Drehbücher selbst und führte Regie in allen Filmen, in denen er mitspielte. Allein in diesem Jahr wurden zwölf Chaplin-Filme produziert, darunter auch „The Tramp“. Der Charakter des Landstreichers, der in absurde komische Situationen gerät, wurde in folgenden Filmen weiterentwickelt. Mit dem Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg 1917 begann eine politische Kampagne gegen Chaplin, weil dieser sich nicht freiwillig zum Militärdienst meldete.

Als Produzent griff er immer häufiger politische Themen auf. In seinem Film „Der grosse Diktator“ ahmte er Adolf Hitler zur Zeit des Nationalsozialismus nach und machte sich über ihn lustig.

1948 liess er sich mit seiner Familie in der Schweiz in Corsier-sur-Vevey nieder. Mit dem Film „Rampenlicht“ erschien im Jahr 1952 eine der anrührendsten und populärsten Arbeiten von Chaplin. Fünf Jahre später entstand seine filmische Antwort auf die politische Hetze in den USA „Ein König in New York“.

Mit seinem einzigartigen Stil entwickelte er sich zu einem Symbol. In einem Interview soll er einmal gesagt haben: „Der Spazierstock steht für die Würde des Menschen, der Schnurrbart für die Eitelkeit und die ausgelatschten Schuhe für die Sorgen.“

STATIONEN VON CHARLIE CHAPLIN

1889 Charlie Chaplin wurde als Charles Spencer Chaplin jr. in London geboren. Seine Eltern Charles Chaplin sr. und Hannah Harriet Chaplin waren beide Künstler an den britischen Music Halls.

1894 erhielt Chaplin erstmals die Chance, mit einer Gesangsdarbietung vor Publikum aufzutreten.

1898 als 9-jähriger wird er, auf Empfehlung seines Vaters, für die Music-Hall-Gruppe „The Eight Lancashire Lads“ engagiert. Es folgen weitere Engagements in England und internationale Theater-Tourneen.

1914 zieht es Chaplin in die USA, wo er einen Vertrag bei den Keystone Filmstudios unterschreibt. Es folgen weitere Verpflichtungen bei Amerikanischen Filmgesellschaften.

1915 Für die Rolle des „Tramps“ lieh er sich der Legende nach ein altes Paar Schuhe von Ford Sterling, eine übergrosse Hose von Roscoe „Fatty“ Arbuckle, eine Melone von Arbuckles Schwiegervater, eine zu kleine Jacke von Charles Avery und den falschen Bart von Mack Swain.

1918 die erste Ehe Chaplins mit der Schauspielerin Mildred Harris (Scheidung nach 2 Jahren).

1919 gründet Chaplin die Filmgesellschaft „United Artists“ zusammen mit Mary Pickford, Douglas Fairbanks und David Wark Griffith.

1924 Chaplins zweite Ehe mit Lita Grey (Scheidung 1927). Aus dieser Ehe gingen die Kinder Charles Chaplin jr. & Sydney Chaplin hervor.

1925 Chaplin produziert „The Gold Rush“. Diesen Film hält Chaplin für den Besten seiner Filme: „… mit diesem Film möchte ich in Erinnerung bleiben.“ (Chaplin).

1929 erhält Charlie Chaplin den ersten Ehren-Oscar für sein Wirken in dem Film „Der Zirkus“.

1931 dreht Chaplin den Film „Lichter der Grossstadt“, der sich in fünf Bestenlisten des American Film Institutes wiederfindet.

1936 obwohl Tonfilme bereits etabliert waren, bringt Chaplin mit „Modern Times“ einen weiteren Stummfilm heraus.

1936 heiratete Chaplin mit der Schauspielerin Paulette Goddard zum dritten Mal.

1940 fand die Premiere von „The Great Dictator“ statt.

1943 vermählte sich Charlie Chaplin zum 4. Mal mit Oona O’Neill. Dieser Ehe entstammt die berühmte Schauspielerin Geraldine Chaplin (*1944). Später kamen Michael Chaplin (*1946), Josephine Chaplin (*1949), Victoria Chaplin (*1951), Eugene Chaplin (*1953), Jane Chaplin (1955), Annette-Emilie Chaplin (1957) und Christopher Chaplin (1962) zur Welt.

1952 Chaplin wurde, der Nähe zum Kommunismus verdächtigt, die Einreise in die USA verweigert.

1954 wird Chaplin mit dem Friedenspreis des Weltfriedensrates ausgezeichnet.

1957 rechnet Chaplin in dem Film „A King in New York“ mit der politischen Hetze in den USA ab.

1972 erhält Chaplin seinen zweiten Ehren-Oscar für sein Lebenswerk.

1973 erhielt er seinen ersten „echten“ Oscar für die beste Filmmusik zu „Rampenlicht“ (Limelight). Der 12-minütige Applaus, den er von dem Oscar-Publikum erhielt, ist bis heute ein Rekord in der Oscar-Geschichte.

1975 wird er von der englischen Königin in den Adelsstand erhoben.

Am 25. Dezember 1977 stirbt Sir Charles Spencer Chaplin jr.  in Corsier-sur-Vevey (Schweiz). Einige Monate nach seinem Begräbnis wird sein Leichnam aus der Grabstätte gestohlen, um die Familie zu erpressen. Dieser Plan scheiterte.


Veranstalter www.actnews.ch

 


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